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Betrügerische Geschäftsgelegenheiten erkennen

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Betrügerische Geschäftsgelegenheiten erkennen

Laut der US-Wettbewerbsbehörde (Federal Trade Commission, FTC) gehören betrügerische Geschäftsgelegenheiten zu den 10 häufigsten Verbraucherbetrugsfällen.

"Einige Betrüger sind wirklich raffiniert", so Dan Salsburg, Anwalt der Behörde. "Sie wissen genau, wie sie verhindern können, dass Kunden hinter das wahre Geschäft kommen, indem sie gefälschte Referenzen oder irreführende Dokumente erstellen.

Salsburg zufolge können clevere Verbraucher lernen, Anzeichen für Betrug zu erkennen. Hier sind einige Beispiele: Viele Betrüger versenden Spam-E-Mails oder schalten Internetanzeigen mit Automaten für Süßigkeiten, Mineralwasser, Snacks oder Körperpflegeprodukten; mit Verkaufsständen für Grußkarten, CDs, Parfums oder ähnlichen Artikeln oder der Möglichkeit, sich in das Arztabrechnungs- oder Kuvertierungsgeschäft oder mit dem Internet verbundene Tätigkeiten einzukaufen.

Weitere Hinweise sind Versprechungen von hohen Geldbeträgen pro Woche oder Monat bei wenig Arbeitsaufwand („nur wenige Stunden Arbeit pro Woche“) sowie Arbeitsbedingungen wie "frei einteilbare Arbeitszeit", "Seien Sie Ihr eigener Chef" oder "Arbeit von zu Hause". Diese Gelegenheiten kosten durchschnittlich 5.000 $, so Salsburg.

Laut der FTC bleiben viele Geschäftsgelegenheiten, die über Kleinanzeigen oder Spam-E-Mails angeboten werden, relativ erfolglos – zum Beispiel ein Unternehmen, für dessen Produkt kaum oder überhaupt keine Nachfrage existiert; billige, qualitativ minderwertige oder veraltete Ware; schlechter Kundendienst sowie nur wenige oder überhaupt kein Standort.

Verbraucher, die sich für den Kauf einer Geschäftsgelegenheit interessieren, müssen ihre Rechte kennen, so die FTC. „Verbraucher sollten stets nach weiterführenden Informationen suchen“, so Salsburg. „Wenn es keine gibt, sollte die Gelegenheit nicht weiterverfolgt werden“.

Die Franchise-Regel

Die Franchise-Regel der FTC hilft, potenzielle Geschäftsinhaber vor Betrügern und Missbrauch zu schützen. Bei Geschäftsgelegenheiten, die für 500 $ oder mehr verkauft werden, müssen den Interessenten bestimmte Informationen durch den Anbieter offengelegt werden. Beispiel: Wenn der Anbieter behauptet, auch in einer Anzeige, dass die Käufer einen bestimmten Betrag verdienen können, muss der Anbieter die Anzahl und den Prozentsatz vorheriger Käufer, bei denen diese Behauptung zutraf, beifügen.

Darüber hinaus müssen die Anbieter eine Franchise-Auskunft vorlegen, die grundlegende Informationen über das Unternehmen des Anbieters sowie etwaige Klagen von Käufern oder Klagen wegen Betrugsverdachts enthält. Der Anbieter muss potentiellen Käufern die Namen, Adressen und Telefonnummern der mindestens 10 letzten Käufer aushändigen.

Die FTC rät, die folgenden Tipps im Hinterkopf zu behalten, wenn eine Geschäftsgelegenheit in Betracht gezogen wird:

  • Wenn eine Anzeige ein Gewinnversprechen enthält, jedoch nicht die Anzahl und den Prozentsatz der Menschen, die diesen Gewinn auch erhalten haben, verstößt der Anbieter mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen das Gesetz.
  • Durchsuchen Sie die Franchise-Auskunft der Geschäftsgelegenheit nach einer Mitteilung über vorherige Käufer. Wenn laut Auskunft keine vorherigen Käufer existieren, der Anbieter aber eine Liste an Referenzen anbietet, dann sind diese vermutlich gefälscht.
  • Nehmen Sie die Liste der 10 letzten Käufer und befragen Sie jeden einzelnen, insbesondere danach, wo sie ihr Unternehmen betreiben.

Auch wenn die Geschäftsgelegenheit für weniger als 500 $ verkauft wird und die Offenlegung dieser Informationen nicht vorgeschrieben ist, sollten Verbraucher diese – am besten schriftlich – einfordern, rät Salsburg. „Lassen Sie sich Zeit“, rät er. „Anbieter von betrügerischen Geschäftsgelegenheiten wenden oftmals Verkaufstaktiken an, in denen sie Druck auf den Käufer ausüben. Wenn die Geschäftsgelegenheit hingegen seriös ist, dann findet der Abschluss statt, wenn Sie bereit dazu sind“.

Weitere vorbeugende Maßnahmen

  • Wenn die Geschäftsgelegenheit den Verkauf von Produkten eines bekannten Unternehmens miteinschließt, dann rufen Sie bei der Rechtsabteilung dieses Unternehmens an. Fragen Sie nach, ob der Anbieter dem Unternehmen angeschlossen ist und ob das Unternehmen diesem Anbieter oder anderen schon einmal mit einer markenrechtlichen Abmahnung gedroht hat.
  • Beraten Sie sich mit einem Anwalt, Steuerberater oder einem anderen Berater, bevor Sie irgendwelche Dokumente unterzeichnen oder Geld bezahlen. Wenn der Anbieter eine Anzahlung verlangt, kann Ihr Anwalt ein Treuhandkonto einrichten, bis Sie das Geschäft abgeschlossen haben.
  • Kontaktieren Sie das Justizministerium und den Verbraucherschutz sowohl in der Region, in der der Anbieter der Geschäftsgelegenheit seinen Standort hat, als auch in ihrer eigenen, um herauszufinden, ob ungeklärte Beschwerden gegen den Anbieter vorliegen. Bitte denken Sie daran, dass skrupellose Händler Namen und Standort ändern, um Beschwerden aus der Vergangenheit zu vertuschen.

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